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Klinikum Aschaffenburg-Alzenau

 
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Chirurgen legen Hand an

Workshop-Truck für Traumatologie zu Gast

Es klopft und hämmert, Bohrer surren – im Wirtschaftshof des Klinikums wäre das zunächst nicht außergewöhnlich. Doch die Geräusche kommen aus einem Workshop-Truck.

Im Inneren aufgebaut sind acht verschiedene Arbeitstische. Sie thematisieren Schwerpunkte der Traumatologie. Fixateursysteme werden vorgestellt, dazu Platten für Extremitäten, Nägel für große Knochen, Hilfsmittel für Wirbelsäulen- und Beckenchirurgie und mehr. Angehende wie erfahrene Ärzte der Chirurgischen Klinik II setzen unter Anleitung akkurate Bohrungen in Kunstknochen, schlagen Marknägel ein und verschrauben Platten.

„Solche Systeme habe ich bei OPs gesehen, konnte sie aber noch nie ausprobieren“,  zeigt sich PJ-Student Maximilian beeindruckt. Hier darf er selbst Hand anlegen. Andere lassen sich den Unterschied zwischen winkelstabilen Schrauben und polyaxialen Platten demonstrieren. Auch erfahrene Oberärzte freuen sich, die Vor-und Nachteile unterschiedlicher Systeme zu diskutieren. Viele schätzen die Möglichkeit, unter nicht sterilen Bedingungen Bohrer, Lehren und Platten zu testen.

Für einen Tag machte der Truck der Firma Stryker, einem Hersteller für orthopädische und chirurgische Implantate und Instrumente, für Nagel- und Fixateursysteme, Station am Klinikum in Aschaffenburg.

Initiiert hatte den Tag der Fortbildung der Direktor des Zentrums für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, Prof. Dr. Arash Moghaddam. Um allen Ärzten das Training vor Ort zu ermöglichen, wurden sogar vorsorglich OP-Kapazitäten reduziert. Auch nichtärztliche Mitarbeiter der Zentralsterilisation und der OP-Abteilungen nutzten die Gelegenheit, sich ein Bild zu machen.

„Wir sind erfreut über den starken Zuspruch“, sagt der für Aschaffenburg zuständige Sales-Manager Oliver Bansemer. Eine Woche lang fährt er mit seinem Team quer durch Deutschland. Nächste Stationen nach  Aschaffenburg sind das Bundeswehrkrankenhaus Ulm und die Uni-Klink Regensburg. Danach geht´s weiter durch die ganze EU.

„Eine wirklich tolle Sache“, resümiert ein Besucher, derweil erklimmen schon die nächsten den Truck. 

lh