Die Strickkreis-Frauen der Kolpingsfamilie Sommerau feiern in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Bereits zum zehnten Mal wurde der Erlös aus dem Verkauf ihrer selbstgemachten Strickwaren an die Palliativklinik am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau gespendet. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Strickerinnen kamen auch in diesem Jahr beeindruckende 2.000 Euro zusammen.
Während der feierlichen Spendenübergabe berichteten Gertraud Eberl und Christel Völker, Mitglieder des Strickkreises, dass selbstgestrickte Socken in diesem Jahr besonders gefragt waren und einen regelrechten Ansturm erlebten. Als die Socken beim Verkauf ausgingen, nahmen sie nur noch Bestellungen entgegen, die sie bis in den März hinein abarbeiten mussten. Die Strickerinnen bleiben ihrer Vielseitigkeit dennoch treu und bieten neben Socken eine breite Palette an Strickwaren an, welche auf verschiedenen Basaren für den guten Zweck verkauft werden. Gestrickt wird aber schon sehr viel länger, als das Jubiläumsjahr vermuten lässt. Bereits in den 80er-Jahren übernahm Christel Völker den Strickkreis und führte somit die Tradition des Strickens fort.
Chefarzt Dr. Alfred Paul zeigte sich äußerst dankbar für das Engagement: „Die fortwährende Unterstützung der Strickkreis-Frauen ist für uns von unschätzbarem Wert. Es ist wunderbar zu sehen, mit wie viel Herzblut sie uns bereits seit 10 Jahren unterstützen und dadurch die Lebensqualität unserer Patienten verbessern.“
Der alljährliche Strickkreis-Basar der Strickfrauen findet auch in diesem Jahr wieder bei Kaffee und Kuchen am Volkstrauertag statt. Zusätzlich werden die Strickwaren am 3. Adventswochenende bei der Hofweihnacht „Beim Bopp“ in Sommerau angeboten.