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Moderne Schilddrüsenchirurgie verständlich erklärt – Vortrag in der Reihe „Gesundheit vor Ort“ am Standort Alzenau


Einer steigenden Zahl an erkrankten Kindern und Jugendlichen steht demnach nur ein begrenztes Angebot an Hilfsmaßnahmen gegenüber, es gebe eine massive Unterfinanzierung zu beklagen. Deshalb steuere man auf eine „globale Krise“ bei der Versorgung von psychisch kranken Kindern zu. Die Folgen: Es fehlt an niedergelassenen Therapeuten, es kommt zu langen Wartelisten und monatelangen Verzögerungen bei der Behandlung von Depressionen, Angstzuständen und anderen Erkrankungen.
Aschaffenburg ist Vorreiter
Der KJP am Klinikum Aschaffenburg kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu. Hier werden im Jahr rund 450 junge Patientinnen und Patienten stationär behandelt – hinzu kommen 150 Kinder und Jugendliche in der Tagesklinik. Es gibt neben einem ambulanten Angebot eine Tagesklinik und eine geschützte Station. Damit ist die Klinik vollständig belegt. Immer stärker setzt die KJP deshalb auf präventive Angebote und Kooperationen, so etwa mit Schulen in Aschaffenburg.
Zudem werden in der Therapie oft nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch die Eltern angesprochen und eingebunden. Eine nationale und internationale Vernetzung (bis nach Australien) sorgt für den wichtigen wissenschaftlichen Austausch. Wichtiger Akteur ist die Klinik im Nationalen Suizidpräventionsprogramm.
Baumaßnahmen schreiten voran
Weitere Themen der letzten Aufsichtsratssitzung vor der Kommunalwahl waren die vielfältigen Baumaßnahmen auf dem Klinikgelände in Aschaffenburg: Das neue Herzkatheterlabor wird Anfang April eröffnet, ebenso wird im April das neue Parkdeck fertiggestellt. Das wird die mitunter angespannte Parksituation entspannen. Die Arbeiten am Neubau des OP-Zentrums schreiten voran.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich am Montag, 27. April, ab 18 Uhr im Klinikum Aschaffenburg im Rahmen einer besonderen Veranstaltung der „Montagsreihe“ über den aktuellen Sachstand bei diesem wichtigen Projekt informieren.
Neue Wirtschaftsprüfer
Schließlich entschied das Gremium, turnusgemäß neue Wirtschaftsprüfer zu berufen. Die mit der Prüfung der Geschäftszahlen betraute Gesellschaft wird – wie in der Branche üblich – alle fünf Jahre gewechselt.

