9. September 2026

Info-Abend: ASV-Ambulanz stellt sich vor

Die medizinische Versorgung befindet sich im Wandel: Immer mehr Behandlungen, die früher stationär erfolgten, können heute ambulant auf hohem fachlichen Niveau durchgeführt werden. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und Patientinnen und Patienten auch künftig wohnortnah optimal zu versorgen, baut das Klinikum Aschaffenburg seine ambulanten Strukturen konsequent aus. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV), die komplexe onkologische Therapien in einem interdisziplinären Netzwerk ermöglicht.

„Die Zukunft der Onkologie liegt in einer engen Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung. Mit der ASV schaffen wir die Voraussetzungen, Patientinnen und Patienten schnell, interdisziplinär und wohnortnah zu behandeln“, sagt Chefarzt Dr. Manfred Welslau

Ambulant statt stationär – vernetzt statt getrennt

Die ASV ermöglicht es dem Klinikum, Patientinnen und Patienten mit komplexen Krebserkrankungen ambulant auf höchstem fachlichem Niveau zu behandeln. In einem festen Verbund aus Klinikärzten und spezialisierten Fachärzten arbeiten alle beteiligten Disziplinen eng zusammen. Die medizinische Therapie selbst bleibt dabei unverändert – entscheidend ist die neue Form der Zusammenarbeit.

„Die Behandlung ist die gleiche – aber die Struktur ist für die Patientinnen und Patienten optimiert“, erklärt Dr. Stefanie Dürr, Oberärztin der Medizinischen Klinik IV und Ärztin der ASV-Ambulanz. Informationen fließen innerhalb des Verbundes schneller, Termine können kurzfristiger vergeben werden und die Versorgung erfolgt direkt am Klinikum.

Für Betroffene bedeutet das konkrete Vorteile: Wird eine Krebserkrankung im Klinikum diagnostiziert und im interdisziplinären Tumorboard besprochen, kann die empfohlene Therapie zeitnah in der ASV-Ambulanz beginnen. Auch Laborkontrollen, Begleituntersuchungen sowie die Behandlung möglicher Komplikationen erfolgen aus einer Hand.

Ein weiterer Vorteil sind die kurzen Wege. Patientinnen und Patienten, die parallel eine Strahlentherapie am Klinikum erhalten, können anschließend direkt ihre ambulante Therapie oder notwendige Kontrollen in der ASV wahrnehmen – ohne zwischen verschiedenen Standorten wechseln zu müssen. Das erleichtert den Behandlungsalltag und sorgt für eine eng abgestimmte Versorgung.

Patienteninformationsveranstaltung gibt Einblicke in die ASV

Wie die Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung in der Praxis funktioniert, können Interessierte bei einer Patienteninformationsveranstaltung am Mittwoch, 30. September 2026, um 17 Uhrin der ASV-Ambulanz des Klinikums Aschaffenburg erfahren.

Unter der Leitung von Chefarzt Dr. Manfred Welslau erwartet die Besucherinnen und Besucher folgendes Programm:

  • Begrüßung und Moderation: Dr. Manfred Welslau, Chefarzt der Medizinischen Klinik IV
  • „ASV – Was ist das?“ – Dr. Stefanie Dürr erläutert das Konzept der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung und deren Vorteile für Patientinnen und Patienten.
  • „Ambulante onkologische Therapien“ – Dr. Oligerta Dollani gibt Einblicke in moderne Behandlungsmöglichkeiten und deren Ablauf.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der ASV-Ambulanz zu besichtigen, Fragen an das Behandlungsteam zu stellen und sich bei einem kleinen Imbiss auszutauschen.

Die Veranstaltung richtet sich an Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie alle Interessierten, die mehr über die ambulante onkologische Versorgung und die Arbeit der ASV erfahren möchten.

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