28. April 2026

„Den Mitarbeitenden den Rücken freihalten“ – Klinikum weitet Dienstwagenoption aus

Das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau hat angesichts der hohen Lebenshaltungskosten und stark gestiegener Benzinpreise entschieden, das Angebot zur Nutzung eines Dienstwagens zu erweitern. Ab sofort können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen ein Fahrzeug im Rahmen einer Entgeltumwandlung in Anspruch nehmen. Dieses Mobilitätsangebot gibt es am Klinikum Aschaffenburg bereits seit mehreren Jahren für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege. Nun können auch andere Berufsgruppen diese Möglichkeit nutzen.

„Das Thema Mobilität haben wir seit Langem als ein zentrales Thema für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter identifiziert. Bislang haben wir uns auf die Pflege fokussiert und Maßnahmen entwickelt, die hier Abhilfe schaffen sollten. Wir wissen aber natürlich um die Herausforderungen, die die hohen Kosten bei Benzin und Diesel aktuell für alle mit sich bringen, und wollen hier schnell unseren Teil zur Lösung beitragen. Mit dem neuen Angebot halten wir ab sofort einen Benefit bereit, den alle Kolleginnen und Kollegen kurzfristig nutzen können“, sagte Geschäftsführer Sebastian Lehotzki. „Denn Mobilität ist ein zentrales Thema, das letztendlich alle bewegt und dem man nicht ausweichen kann.“

Dafür wurde gemeinsam mit dem Betriebsrat eine neue Betriebsvereinbarung verabschiedet. Mitarbeitende können ab sofort auf Wunsch einen Dienstwagen vom Klinikum erhalten. Dieser muss vom Mitarbeitenden selbst versteuert werden. Trotz dieser Entgeltumwandlung haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter natürlich Vorteile: Versicherung, Werkstattkosten und andere Kosten werden vom Arbeitgeber übernommen. Das Fahrzeug kann privat genutzt werden. Zudem erhalten die Mitarbeiter ein modernes Auto mit kostensparendem Elektroantrieb.

Der Vorsitzende des Betriebsrates des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau, Andreas Parr, sagte: „Es ist uns gelungen, den Sorgen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell und pragmatisch zu begegnen. Die neue Betriebsvereinbarung verbreitert den Handlungsspielraum unserer Mitarbeitenden und bietet ihnen eine attraktive Lösung.“

Sebastian Lehotzki: „Mit der neuen Regelung wollen wir unseren Kolleginnen und Kollegen den Rücken freihalten. Wir sind von jeher davon überzeugt, dass wir als Klinikum nicht nur eine Verantwortung für unsere Patientinnen und Patienten in schwierigen Zeiten haben, sondern auch für unsere Mitarbeitenden, die sich um die Gesundheit dieser Menschen kümmern.“ Er verwies darauf, dass dieses Vorgehen der Idee des Aschaffenburger Wegs entspreche: „Unser Ziel ist, neue Entwicklungen und grundlegende Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen, einen neuen Umgang damit zu definieren und dann in Kooperation mit allen Beteiligten innovative Wege zu beschreiten. Das kann in der Medizin beim Stichwort Digitalisierung oder Robotik der Fall sein oder in der Frage der Personalgewinnung. Vor allem aber wollen wir im Umgang mit unseren Mitarbeitenden neue Wege gehen, sei es durch Pilotprojekte wie ‚Meine Station‘, durch die Gründung der Tochtergesellschaft mit flexiblen Arbeitsmöglichkeiten oder nun die neue Dienstwagenregelung zur Sicherstellung der Mobilität auch in herausfordernden Zeiten.“

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