15. Januar 2025

Neue Perspektiven bei subduralem Hämatom: MMA-Embolisation erweitert das Radiologie-Angebot

Das Institut für Radiologie und Neuroradiologie erweitert ihr Leistungsportfolio um eine moderne, minimalinvasive Therapieoption, die als Ergänzung zur operativen Behandlung den Krankheitsverlauf bei Patienten mit Subduralhämatom positiv beeinflussen kann.

Verlauf und Behandlung mittels MMA-Embolisation

Hierbei wird nach entlastender Operation im Rahmen des stationären Aufenthalts die mittlere Hirnhautarterie auf der betroffenen Seite mit einem Katheter aufgesucht und mittels Flüssigembolisat verschlossen. Die Entscheidung für das Verfahren erfolgt immer interdisziplinär gemeinsam mit unseren Neurochirurgen, um für jede Patientin und jeden Patienten die bestmögliche individuelle Versorgung sicherzustellen.

Die Einführung der MMA-Embolisation basiert auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen der internationalen STEM-Studie, die im November 2024 hochrangig publiziert wurde. Die Studie zeigt, dass das Verfahren sicher ist und das Risiko eines Wiederauftretens des Hämatoms in vielen Fällen deutlich reduzieren kann. „Unser Institut setzt diese Ergebnisse schnell in die Praxis um, sodass unsere Patientinnen und Patienten frühzeitig Zugang zu dieser innovativen Therapie erhalten“ erfreut sich Chefarzt PD Dr. Volker Maus.

Mit der erfolgreichen Umsetzung der MMA-Embolisation bietet die Radiologie nun ein erweitertes, modernes und patientenfreundliches Therapieangebot, das minimalinvasiv arbeitet, die Operation unterstützt und den Genesungsprozess begünstigen kann.

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