Radiologie & Neuroradiologie
Neue Mammographie-Anlage am Klinikum Aschaffenburg – modernste Technik für die Brustgesundheit


Mit diesem minimalinvasiven Verfahren erweitert das Klinikum sein therapeutisches Angebot zur Behandlung chronischer Knieschmerzen durch Kniegelenksarthrose, bei denen ein operativer Gelenkersatz noch nicht infrage kommt oder vermieden werden soll.
Die bei Arthrose auftretenden Schmerzen werden häufig durch eine entzündliche Reaktion der Gelenkinnenhaut (Synovialis) verursacht. Diese Entzündung geht mit einer krankhaft vermehrten Durchblutung einher und trägt wesentlich zur Schmerzsymptomatik bei. Bei der Genikulararterienembolisation werden über einen feinen Katheter gezielt die kleinen Arterien behandelt, die diese Entzündungsreaktion versorgen. Durch die Reduktion der Durchblutung werden Entzündung und Schmerzen gezielt vermindert, was zu einer verbesserten Beweglichkeit führen kann.
Der Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie und unter bildgebender Kontrolle und ist besonders gewebeschonend. Die Behandlung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Unfallchirurgie und Orthopädie, insbesondere mit der Endoprothetik unter Leitung von Dr. Petrov. Die Patientinnen und Patienten werden gemeinsam ausgewählt, beraten und nachbetreut, um eine individuell optimale Therapie sicherzustellen.
PD Dr. Volker Maus, Chefarzt der Radiologie, hebt die Bedeutung der neuen Methode hervor: „Die Genikulararterienembolisation ist eine noch vergleichsweise junge Therapieform, die derzeit erst schrittweise und flächendeckend etabliert wird. Umso mehr freut es uns, diese innovative Behandlungsoption nun auch unseren Patientinnen und Patienten am Klinikum Aschaffenburg anbieten zu können.“
Mit der erfolgreichen Etablierung der Genikulararterienembolisation stärkt das Klinikum Aschaffenburg seine Kompetenz im Bereich moderner, interventioneller Therapieverfahren und bietet Betroffenen mit chronischen Knieschmerzen eine innovative und schonende Behandlungsalternative.

