26. November 2024

Knochendichte präzise messen – neues Angebot in der Radiologie

Seit diesem Herbst bietet die Radiologie des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau eine weitere wichtige diagnostische Untersuchung an: die Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie genannt. Mit dieser modernen Methode kann das Risiko für Osteoporose frühzeitig erkannt und eine gezielte Behandlung eingeleitet werden.

Dr. Babayev bei der Auswertung der Osteodensitometrie

Die Osteoporose – im Volksmund auch „Knochenschwund“ genannt – ist eine weit verbreitete Erkrankung, bei der die Knochen an Stabilität verlieren und dadurch leichter brechen können. Besonders Frauen nach den Wechseljahren, aber auch Männer im höheren Lebensalter, sind betroffen. „Die Knochendichtemessung ist ein einfacher, schneller und völlig schmerzloser Test, der uns wichtige Informationen über die Stabilität des Knochens liefert“, erklärt PD Dr. med. Volker Maus, Chefarzt der Radiologie.

Am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau kommt dabei ein modernes Messverfahren zum Einsatz, das mit sehr geringer Strahlendosis arbeitet und innerhalb weniger Minuten zuverlässige Ergebnisse liefert. Die Untersuchung ist besonders an Hüfte und Wirbelsäule aussagekräftig, da dort Osteoporose-bedingte Knochenbrüche am häufigsten auftreten.

„Mit der Osteodensitometrie können wir Risikopatientinnen und -patienten frühzeitig identifizieren und die weitere Behandlung eng mit den Haus- und Fachärzten abstimmen“, betont Herr Gerd Hunold, leitender MTR der Abteilung. „Das bedeutet für die Betroffenen: mehr Sicherheit, mehr Klarheit und im besten Fall eine wirksame Vorbeugung von Knochenbrüchen.“

Mit der Einführung der Knochendichtemessung erweitert das Klinikum sein diagnostisches Spektrum und setzt erneut auf modernste Technik im Dienst der Patientengesundheit.

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