Radiologie & Neuroradiologie
Neue Mammographie-Anlage am Klinikum Aschaffenburg – modernste Technik für die Brustgesundheit


Bei der Prostataarterienembolisation werden über einen feinen Katheter die versorgenden Arterien der Prostata gezielt aufgesucht und mithilfe spezieller Mikropartikel verschlossen. Dadurch wird die Durchblutung des Prostatagewebes reduziert, was im Verlauf zu einer Verkleinerung der Prostata und einer deutlichen Linderung der Symptome führen kann. Der Eingriff erfolgt ohne operative Schnitte und stellt insbesondere für Patienten mit erhöhtem Operationsrisiko oder dem Wunsch nach einer schonenden Alternative zur Operation eine geeignete Therapieoption dar.
Die Behandlung erfolgt im Klinikum Aschaffenburg in Lokalanästhesie und unter bildgebender Kontrolle in der Angiographie und wird von einem interdisziplinären Team durchgeführt. Eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Urologie ist dabei fester Bestandteil des Behandlungskonzepts. Die Patientenauswahl, Indikationsstellung sowie die Nachsorge erfolgen in enger Abstimmung zwischen interventioneller Radiologie und Urologie, um eine individuell optimale Therapie sicherzustellen.
Chefarzt PD Dr. Volker Maus betont die hohen Qualitätsanforderungen an das Verfahren: „Die Prostataarterienembolisation wird bei uns ausschließlich von DeGIR-zertifizierten Radiologinnen und Radiologen durchgeführt. Damit stellen wir sicher, dass höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards eingehalten werden.“
Mit der erstmaligen Durchführung der Prostataarterienembolisation stärkt das Klinikum Aschaffenburg seine Kompetenz im Bereich der interventionellen, minimalinvasiven Therapieverfahren und bietet Patienten mit gutartiger Prostatavergrößerung eine moderne und innovative Behandlungsalternative.

